E-Mail prüfen: echt oder Betrug?
Sie haben eine ungewöhnliche E-Mail bekommen und wissen nicht, ob Sie darauf reagieren sollen? Mit Betrugs-Checker können Sie verdächtige Mails prüfen lassen, bevor Sie auf Links klicken oder Daten preisgeben.
So gehen Sie vor
- Kopieren Sie den Text der E-Mail oder den Link aus der Nachricht.
- Fügen Sie beides in das Eingabefeld von Betrugs-Checker ein.
- Lesen Sie die verständliche Einschätzung und entscheiden Sie dann, wie Sie reagieren.
Typische Warnzeichen
- Unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“ statt Ihres Namens.
- Druck und Drohungen: Konto wird sofort gesperrt, Frist von wenigen Stunden.
- Aufforderung, vertrauliche Daten einzugeben oder Anhänge zu öffnen.
- Viele Rechtschreib- oder Grammatikfehler.
- Absenderadresse sieht komisch aus oder passt nicht zum Unternehmen.
Was der E-Mail-Check prüft
Der Check analysiert eine E-Mail so, wie es ein Sicherheitsexperte tun würde – nur in Sekunden:
- Absender: Passt die Adresse hinter dem Anzeigenamen zur behaupteten Firma? Ist die Domain neu registriert oder eine Tippfehler-Variante?
- Kopfzeilen (Header): Von welchem Server kam die Mail wirklich? Stimmen SPF- und DKIM-Prüfungen? (Bei Weiterleitung als Anhang oder über die Prüfadresse.)
- Links: Wohin führen die Buttons tatsächlich? Werden Link-Verkürzer, Umleitungen oder Markennamen als Subdomain verwendet?
- Inhalt: Zeitdruck, Drohungen, Daten- oder Zahlungsaufforderungen, bekannte Betrugsmuster (Kontosperrung, Paketgebühr, Rückerstattung).
- Anhänge: Dateitypen, die typischerweise Schadsoftware transportieren (ZIP, HTML, Office mit Makros).
Das Ergebnis ist eine Risikoeinschätzung mit Begründung – und konkreten nächsten Schritten. Der Basis-Check ist kostenlos; die KI-Analyse geht tiefer und kostet einmalig 2,99 €.
So prüfen Sie eine E-Mail selbst in 30 Sekunden
- Absender aufklappen. Tippen Sie auf den Namen, bis die vollständige Adresse erscheint. Entscheidend ist der Teil nach dem @ bis zum ersten Punkt von rechts: „service@sparkasse.de“ ist echt, „service@sparkasse-kundencenter.com“ nicht.
- Link-Ziel ansehen, ohne zu klicken. Maus über den Button halten (unten links erscheint das Ziel) oder am Handy den Link gedrückt halten.
- Frage stellen: Was soll ich tun? Daten eingeben, Anhang öffnen, zahlen, anrufen? Dann ist Vorsicht angebracht – kein seriöser Anbieter fragt PIN, TAN oder Kartendaten per Mail ab.
- Direktweg nehmen. Öffnen Sie die App oder tippen Sie die Adresse selbst ein. Gibt es dort keine Meldung, war die Mail gefälscht.
Alle Merkmale mit Beispielen von Bank, PayPal, DHL und Finanzamt finden Sie im Ratgeber Phishing-Mails erkennen.
Die häufigsten Betrugs-Mails im Überblick
| Vorwand | Typischer Betreff | Ziel der Täter |
|---|---|---|
| Kontosperrung Bank/PayPal | „Ihr Zugang wurde eingeschränkt“ | Zugangsdaten, TAN-Freigabe |
| Paketzustellung | „Zustellung fehlgeschlagen – Gebühr 1,99 €“ | Kartendaten |
| Rückerstattung | „Steuerrückerstattung / Beitragserstattung“ | Bankdaten |
| Rechnung/Mahnung | „Ihre Rechnung Nr. 4711 im Anhang“ | Schadsoftware, Zahlung |
| Sicherheitswarnung | „Neue Anmeldung von unbekanntem Gerät“ | Passwort |
| Gewinn/Erbschaft | „Sie wurden ausgewählt“ | Vorkasse, Daten |
| Erpressung | „Ich habe Ihr Passwort: …“ | Bitcoin-Zahlung |
Für Mails bestimmter Absender gibt es eigene Prüfseiten: Sparkasse, Bank allgemein, PayPal, Amazon, DHL & Paketdienste, Finanzamt.
Ausführlicher Ratgeber
- Phishing-Mails erkennen: Merkmale, Beispiele und was nach dem Klick zu tun ist – Phishing-Mails sehen heute aus wie echte Nachrichten Ihrer Bank, von PayPal oder DHL. Dieser Ratgeber zeigt die Merkmale, an denen Sie sie trotzdem erkennen, was Sie nach einem Klick tun müssen und wo Sie Phishing melden.
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Häufige Fragen
Wie kann ich prüfen, ob eine E-Mail echt ist?
Prüfen Sie die vollständige Absenderadresse, das tatsächliche Link-Ziel und die Aufforderung: Sollen Sie Daten eingeben, einen Anhang öffnen oder zahlen, ist die Mail verdächtig. Fügen Sie den Text in den E-Mail-Check ein oder leiten Sie die Mail an unsere Prüfadresse weiter – Sie erhalten eine Einschätzung mit Begründung.
Ist der E-Mail-Check kostenlos?
Ja. Der Basis-Check ist dauerhaft kostenlos und ohne Anmeldung. Die ausführliche KI-Analyse mit Header-, Link- und Anhangsprüfung kostet einmalig 2,99 € – ohne Abo.
Was passiert mit meiner E-Mail beim Prüfen?
Der Inhalt wird ausschließlich für die Prüfung verarbeitet, persönliche Daten werden vor der KI-Analyse geschwärzt, und Eingaben werden täglich automatisch gelöscht. Es gibt keine Tracking-Cookies und kein Konto.
Ich habe bereits auf einen Link geklickt – was jetzt?
Haben Sie nichts eingegeben, schließen Sie die Seite und lassen einen Virenscan laufen. Haben Sie Daten eingegeben, ändern Sie sofort das Passwort beim echten Anbieter, informieren bei Bank- oder Kartendaten Ihre Bank (Karte sperren: 116 116) und erstatten Anzeige.
Kann ich die Mail auch weiterleiten statt kopieren?
Ja. Über die E-Mail-Weiterleitung erhalten Sie eine persönliche Prüfadresse. Weitergeleitete Mails werden inklusive Kopfzeilen, Links und Anhängen analysiert – das ist genauer als die Textprüfung.