Online-Betrug: Phishing, Fake-Shops und digitale Fallen erkennen

Alle Ratgeber zu Online-Betrug: Phishing, Fake-Shops, Kleinanzeigen, Romance Scam, QR-Codes, Deepfakes – mit Checklisten, Beispielen und Hilfe im Schadensfall.

Die meisten Betrugsversuche erreichen uns heute digital: als Phishing-Mail der Bank, als Fake-Shop mit Traumpreisen, als „Sicher bezahlen“-Link auf Kleinanzeigen, als Bekanntschaft in der Dating-App oder als QR-Code am Parkautomaten. Die Täter arbeiten mit kopierten Marken, gefälschten Login-Seiten und – zunehmend – mit KI-generierten Texten, Stimmen und Videos.

Die Ratgeber in dieser Übersicht erklären jede Masche mit echten Beispielen, zeigen Prüflisten, mit denen Sie Absender, Links, Shops und Profile in Minuten einordnen, und beschreiben, was nach einem Klick oder einer Zahlung zu tun ist. Grundregeln, die überall gelten: nie über Links aus Nachrichten einloggen, nie per Vorkasse an Unbekannte zahlen, Codes und Passwörter nie weitergeben.

Verdächtige Mail, Link oder Shop? Der E-Mail-Check, der Link-Check und der Onlineshop-Check liefern in Sekunden eine Einschätzung.

Alle Ratgeber: Online-Betrug

Häufige Fragen

Was sind die häufigsten Formen von Online-Betrug?

Phishing per E-Mail, SMS und QR-Code, Fake-Shops mit Vorkasse, Betrug auf Kleinanzeigen-Plattformen, Romance Scam und Anlagebetrug über Social Media sowie Identitätsdiebstahl mit gestohlenen Zugangsdaten. Viele Maschen kombinieren mehrere Kanäle.

Wie prüfe ich schnell, ob eine Website oder ein Link echt ist?

Lesen Sie die Domain vor dem ersten Schrägstrich von rechts nach links und vergleichen Sie sie mit der bekannten Adresse. Link-Verkürzer, Markennamen als Subdomain und Tippfehler-Domains sind Warnzeichen. Ein Schloss-Symbol beweist nichts. Im Zweifel: Link-Check nutzen.

Ich habe auf einer gefälschten Seite Daten eingegeben – was jetzt?

Passwörter sofort beim echten Anbieter ändern und Zwei-Faktor aktivieren; bei Kartendaten die Karte über 116 116 sperren und die Bank informieren; Umsätze beobachten; Anzeige erstatten. Folgt ein Anruf mit der Bitte um eine TAN-Freigabe, auflegen.

Wie bezahle ich online sicher?

Bei unbekannten Händlern nur mit Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal-Käuferschutz („Waren und Dienstleistungen“). Nie per Überweisung, Freunde-Zahlung, Gutscheinkarte oder Krypto. Prüfen Sie vorher Impressum und Zahlungsarten im letzten Bestellschritt.

Wo melde ich Online-Betrug?

Phishing beim Phishing-Radar der Verbraucherzentrale und beim nachgeahmten Anbieter, Fake-Shops beim Fakeshop-Finder, Plattformbetrug bei der jeweiligen Plattform, Anlagebetrug bei der BaFin. Bei Schaden immer zusätzlich Anzeige bei der Polizei.