Warnung vor ADAC-Betrug: Phishing-Mails und Fake-Anrufe im Umlauf

Aktuelle Warnung vor gefälschten ADAC-Mails und Anrufen. Betrüger locken mit 50€ Tankkarten und Fake-Gewinnspielen. So schützen Sie sich vor der Masche.

Von der Betrugs-Checker-Redaktion · Aktualisiert:

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Betrüger nutzen das Vertrauen in den ADAC aus

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) ist mit rund 21 Millionen Mitgliedern einer der größten Vereine Deutschlands. Genau diese enorme Reichweite machen sich Cyberkriminelle jetzt zunutze. Aktuell häufen sich Berichte über gefälschte E-Mails, SMS und dubiose Telefonanrufe, die im Namen des ADAC versendet werden. Das Ziel: Sensible Daten stehlen oder die Opfer zu hohen Geldzahlungen verleiten.

Die Masche mit der 50-Euro-Tankkarte

Eine besonders perfide Methode ist das Versprechen von Geschenken. Viele Verbraucher erhalten derzeit E-Mails, in denen ihnen eine 50-Euro-Tankkarte als Treuebonus oder Gewinn versprochen wird. Um diesen Gutschein zu erhalten, sollen die Empfänger auf einen Link klicken und ihre persönlichen Daten sowie Bankverbindungen eingeben. Wer hier seine Daten einträgt, schließt oft ungewollt teure Abonnements ab oder liefert Kriminellen direkten Zugriff auf das Bankkonto.

Phishing wegen „Problemen mit der Kreditkarte“

In einer anderen Variante behaupten die Betrüger, dass die ADAC-Kreditkarte aufgrund einer Sicherheitsüberprüfung oder einer fehlenden Verifizierung eingeschränkt wurde. Die Empfänger werden aufgefordert, sich über einen beigefügten Link einzuloggen. Die verlinkte Webseite sieht der echten ADAC-Seite täuschend ähnlich. Geben Mitglieder dort ihre Login-Daten ein, landen diese sofort in den Händen der Betrüger.

Gefährliche Anrufe: Gewinnspiele und Rabatte

Nicht nur per Mail, auch per Telefon schlagen die Täter zu. In den Anrufen wird oft behauptet, der Angerufene habe bei einem ADAC-Gewinnspiel gewonnen oder könne von exklusiven Rabatten profitieren. In einigen Fällen wurde berichtet, dass Betrüger versuchen, den Opfern Summen von bis zu 1.200 Euro aus der Tasche zu ziehen, etwa für angebliche Gebühren oder Versicherungsleistungen.

Wie erkenne ich den Betrug?

Echte Kommunikation vom ADAC erfolgt in der Regel personalisiert. Phishing-Mails nutzen oft allgemeine Anreden wie „Sehr geehrter Kunde“ oder setzen den Empfänger durch dringliche Fristen unter Druck. Zudem stammen die E-Mails meist von kryptischen Absenderadressen, die beim genaueren Hinsehen nichts mit der offiziellen Domain (adac.de) zu tun haben.

Der ADAC selbst betont, dass er niemals per E-Mail oder Telefon nach Passwörtern, PINs oder Kreditkartendaten fragt. Auch unaufgeforderte Gewinnversprechen, die eine Vorabzahlung oder Dateneingabe erfordern, sind immer ein Alarmsignal.

Warnzeichen

  • E-Mails versprechen Gratis-Geschenke wie 50-Euro-Tankkarten.
  • Dringende Aufforderung, Kreditkartendaten wegen einer 'Sperrung' zu verifizieren.
  • Unerwartete Anrufe über angebliche Gewinne oder Rabattaktionen.
  • Absenderadressen, die nicht auf @adac.de enden.
  • Forderung von Geldzahlungen (bis zu 1.200 €) für angebliche Gebühren.

So schützen Sie sich

  • Klicken Sie niemals auf Links in unaufgeforderten E-Mails oder SMS vom ADAC.
  • Geben Sie keine Bankdaten oder Passwörter auf Webseiten ein, die Sie über einen Link erreicht haben.
  • Legen Sie bei dubiosen Anrufen sofort auf und rufen Sie den ADAC unter der offiziellen Nummer zurück.
  • Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihre Online-Accounts und Kreditkarten.
  • Prüfen Sie die Absender-E-Mail-Adresse genau auf Buchstabendreher oder fremde Endungen.

Quellen

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