Brief auf Betrug prüfen

Foto oder PDF hochladen – die KI liest den Text aus und erkennt Fake-Inkasso, gefälschte Mahnungen und falsche Behördenpost.

So funktioniert es

  1. Inhalt eingeben oder Foto hochladen
  2. Kostenlose Basisprüfung sofort
  3. Optional KI-Analyse für 2,99 € einmalig

Typische Warnzeichen

  • Zahlungsfrist von wenigen Tagen, kombiniert mit Drohungen (Schufa, Pfändung, Anzeige)
  • IBAN im Ausland oder eine andere IBAN als auf früheren Rechnungen desselben Absenders
  • Keine nachvollziehbare Forderungsaufstellung: Was wurde wann und wo bestellt?
  • Echt wirkender Briefkopf, aber nur Handynummern oder Freemail-Adressen als Kontakt
  • Gewinn, Erbschaft oder Rückerstattung, für die zuerst eine Gebühr fällig sein soll

So prüft die KI deinen Brief

  1. Optische Zeichenerkennung (OCR): Das hochgeladene Foto oder PDF wird mittels multimodaler KI-Vision vollständig ausgelesen – auch handschriftliche Ergänzungen und Stempel werden erfasst.
  2. Absender-Verifikation: Die KI gleicht Briefkopf, Absenderadresse und Aktenzeichen mit bekannten Behörden- und Firmenformaten ab, um gefälschte Absender zu entlarven.
  3. Inhaltsanalyse & Druckmuster: Formulierungen werden auf typische Betrugsmerkmale untersucht: künstlicher Zeitdruck, unrealistische Drohungen, fehlende Widerspruchsbelehrung und Inkasso-Tricks.
  4. Finanz-Forensik: Genannte IBANs werden gegen eine BLZ-Datenbank geprüft und geforderte Beträge auf Plausibilität analysiert – auffällige Zahlungsaufforderungen werden markiert.

Weiterführende Ratgeber

Häufige Fragen

Können auch Briefe per Post Betrug sein?

Ja. Fake-Inkasso, gefälschte Mahnungen, angebliche Behördenschreiben und Gewinnbriefe kommen weiterhin per Post, weil Papier seriöser wirkt als eine E-Mail. Die Prüfung läuft wie bei digitalen Nachrichten: Absender, Forderung und Zahlungsweg kontrollieren.

Was passiert mit meinem hochgeladenen Brief?

Das Foto oder PDF wird per Texterkennung ausgelesen und nur für die Prüfung verarbeitet, nicht dauerhaft gespeichert. Persönliche Angaben wie Name, Adresse oder Kundennummer können Sie vor dem Hochladen direkt im Betrugs-Checker schwärzen.

Muss ich eine Mahnung bezahlen, die ich nicht zuordnen kann?

Nein. Zahlen Sie nichts, solange die Forderung nicht belegt ist. Fordern Sie schriftlich Vertrag, Bestellnachweis und Vollmacht des Inkassounternehmens an, widersprechen Sie der Forderung und bewahren Sie den Brief als Beweis auf.

Wie erkenne ich echte Behördenpost?

Echte Bescheide nennen Aktenzeichen, Rechtsgrundlage und eine Rechtsbehelfsbelehrung, verlangen keine Zahlung per Gutscheinkarte oder Krypto und setzen keine Fristen von zwei Tagen. Im Zweifel bei der Behörde anrufen – über eine selbst gesuchte Nummer, nicht die aus dem Brief.